Montalbera Laccento Ruche di Castagnole Monferrato 2019 0,75 ltr.

Montalbera Laccento Ruche di Castagnole Monferrato 2019 0,75 ltr.
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Lebensmittel-
unternehmer:
Azienda Agricola Montalbera (S.A.S.)  
1 Cascina Montalbera
14030 Castagnole Monferrato, At
Italien
Land: Italien  
Weinart: Rotwein  
Anbaugebiet: Piemont  
Sensorische Beschreibung: Trocken  
Rebsorte(n): Ruche
Jahrgang: 2019
Alkoholgehalt: 15,00 % vol
Inhalt: 0,750 Liter
Enthält: Sulfite
EAN: 8032764291204
Artikel-Nr.:6353567
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Trinktemperatur: 16-18°C

Rebsorten: 100% Ruche di Castagnole

Charakteristik: Intensives Rubinrot mit leicht violetten Reflexen, die nach den ersten Jahren in der Flaschen zum Granatrot tendieren. Im Aroma intensiv, anhaltend, leicht aromatisch, fruchtig mit typischen Anklägen von Waldfrüchten, Konfitüre, orientalischen Gewürzen und schwarzem Pfeffer. Im Geschmack  kräftig und charakteristisch am Gaumen, mit grossem Abgang und mitreißenden Aroma.

Empfehlung: Paßt zu vielen Gerichten der italienischen Küche, ist aber fast zu schade, nur ein Essen zu begleiten.

Herkunft: Die rote Rebsorte Ruché ist eine autochthone Sorte der Region Piemont im Norden Italiens. Sie wurde vermutlich im 18. Jahrhundert aus Burgund in das Piemont importiert, wo sie jetzt fast ausschließlich kultiviert wird. Es ist nicht mehr bekannt, um welche Sorte es sich ursprünglich handelte. Aktuell sind ca. 100 Hektar bestockter Rebfläche bekannt.  Nachdem die rare Sorte nahezu verschwunden war, wurden in den 1970er Jahren Aktionen zur Wiederanpflanzung gestartet. Die Bemühungen führten schließlich zur Einführung einer kleinen DOC mit dem Namen Ruchè di Castagnole Monferrato. Die Sorte Ruchè erbringt aromatische Weine mit kräftigen Tanninen in rubinroter Farbe mit violetten Reflexen. Der Rotwein verfügt über ein fruchtig, blumiges Bouquet mit Nuancen von Veilchen und Rosen.
Franco Morando hat bereits fest an den großen inneren Reichtum dieses autochthonen Weins geglaubt, als andere nicht einmal von seiner Existenz wussten. Oberstes Ziel war die Studie zur Erschaffung eines fortschrittlichen, jedoch fest mit den lokalen Traditionen und hundertjährigen Besonderheiten des Ruché verbundenen Produkts. Durch die Anwendung modernster Produktionsverfahren und der vollständigen Neugestaltung des in der Branche als "Stahlkathedrale" bekannten Betriebs ist es gelungen, die besten Eigenschaften, die der Ruché bieten kann, herauszufiltern und einen Wein zu bereiten, der leichte Trinkbarkeit mit einer Strukturkomplexität verbindet, die nur schwerlich in anderen Weinen der Region zu finden ist. Am besten lässt er sich als "charaktervoller Wein" beschreiben, der aufgrund seines blumigen Aromenbilds von Rosen und Veilchen sowie den fruchtigen Noten von Aprikosen unmöglich mit anderen Rebensäften verwechselt werden kann.
Untersuchungen im Zusammenhang mit der pflanzlichen DNA und insbesondere der Sorte Ruché wurden schon vor längerer Zeit abgeschlossen. Die Forschung hat neue Horizonte eröffnet und neue Wege aufgezeigt, und in der Zwischenzeit wurde ein grundsätzlich unfehlbares System gefunden, den genetischen Ursprung dieser unbezahlbaren Rebsorte zu ermitteln.
Der Erhalt der kontrollierten und garantierten Ursprungsbezeichnung DOCG mit dem Jahrgang 2010 ist eine weitere Anerkennung der Qualität und Kompetenz, die jeder Hersteller täglich in den Ruché einbringt. Montalbera fühlt sich als Hauptvertreter besonders geehrt und wird sich stetig weiter um die Aufwertung dieses autochthonen Roten auf nationaler und internationaler Ebene bemühen. Die Trauben für den Ruche müssen in dem Bereich hergestellt werden, der das gesamte Gebiet folgender Gemeinden in der Provinz Asti umfasst: Castagnole Monferrato, Grana, Montemagno, Portacomaro, Refrancore, Scurzolengo und Viarigi. Der Ruché präsentiert sich als dunkelrote Traube mit mittlerer Ertragsleistung und guter, aber nicht immer konstanter Produktivität. Das Laub ist klein bis mittelgroß, besteht aus drei, seltener aus fünf Lappen, ist glatt und von hellgrüner Farbe. Die Traube ist pyramidenförmig oder zylindrisch, länglich, kompakt und hat mittelgroße, fast runde Beeren mit einer zum Violett neigenden Farbe und eine feste und stark bereifte Schale. Sie erfährt keinen Obstfall, und die Reifung erfolgt Ende September bis maximal Anfang Oktober. Ihre Reife erfolgt gegenüber den anderen typischen Rebsorten des Gebiets sehr viel früher und realisiert in den letzten Phasen agronomische Leistungen in kürzester Zeit. Die Rebe paßt sich im Produktionsgebiet gut an Böden mit unterschiedlichen Eigenschaften an, zieht jedoch tonhaltige Kalkböden vor, in denen sie Weine mit Bouquets von stärkerer Intensität und größerem Charakter hervorbringt. Sie bevorzugt kompakte Aufzuchtformen mit hoher bis sehr hoher Dichte (Kordon-Erziehung und Guyot-Methode). Die in der Gegend am häufigsten eingesetzten Unterlagen für diesen autochthonen Wein sind: SO4, Kober und 1103. Hohe Widerstandskraft gegen Winter- und Frühjahrskälte, mittlere Toleranz gegenüber echtem und falschem Mehltau und Fäule (Sauerfäule und Botrytis Cinerea), beste Resistenz gegen Flavescence Dorée. Die Weinlese ist nicht nur das Ernten der zur Weinbereitung geeigneten Trauben, sondern sehr viel mehr. Es ist der exakte Moment, in dem ein ganzes Jahr der Arbeit seine Resultate zeigt. Ein einziger einfacher Handgriff, mit dem die Trauben gekonnt von den Reben getrennt werden, legt die wesentlichen Grundlagen für die Qualität des Weines, der später im Keller entsteht. Die sorgfältige "Beschneidung" im vorhergegangenen Herbst, das Stehenlassen der richtigen Anzahl von "Knospen" am "Fruchtholz", die gewissenhafte Begleitung der natürlichen vegetativen Phase des Rebstocks stets im Hinblick auf die bestmögliche Qualität, die "Ausdünnung der Trauben in den ersten Sommermonaten" und weiter die "Bearbeitung des Bodens und die Durchführung der Behandlungen eines korrekten Weinbaus" bringen ihre Früchte und ihre Resultate während des Moments der Lese hervor. Wein wird zu 90 % im Weinberg gemacht… unter respektvollem Umgang und Achtung gegenüber der Natur. Aus diesem Grund ist die Weinlese in Castagnole Monferrato stets ein Fest der Freude und der Lieder gewesen, ein magischer und faszinierender Moment, gekennzeichnet von einer geheimnisvollen Harmonie, die Alte, Junge und Kinder dazu brachte, das zu ernten, was die Erde unter der weisen Aufsicht des Menschen erzeugte. Die klimatischen Verhältnisse, die Form, Größe und Qualität der Frucht im allgemeinen waren während der Zeit der Lese die wichtigsten Gesprächsthemen.

Ausbau: In Montalbera arbeiten aufgrund der Größe der Weinberge mehr als 50 Fachkräfte und Profis während der Lese ununterbrochen, um die besten Resultate zu erzielen und die Ernte in möglichst kurzer Zeit zwecks größerer Uniformität des Produkts zu Ende zu bringen. Es kommt in diesem Betrieb nicht selten vor, daß anstelle einer Uvaggio (flickenteppichartige Lese) mehrere Passagen im Weinberg erfolgen, um nur die richtig reifen und zur Bereitung eines besonderen Weins geeigneten Trauben zu ernten. Nichts bleibt dem Zufall überlassen, ein Hin und Her von Wagen und Traktoren, die die Trauben für die nachfolgende Weinbereitung schnell in die betriebliche Kellerei bringen (die sich genau in der Mitte der 130ha großen Anbaufläche auf ein und demselben Grundstück befindet).
Kalte Gärung in Stahlwannen mit leichter warmer Nachgärung und leichter Reifung im Holzfaß.

Auszeichnungen: Luca Maroni verlieh diesem  Wein 98 von 99 Punkten und verlieh ihm den Titel: “Bester Rotwein Italiens”.

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